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JL Audio Dominion D110 schwarz Esche
Entrées haut-niveau 00699440964838 In einem kaum größeren Format als ein 30-Zentimeter-Würfel gelingt es diesem Subwoofer, einen 25-cm-Treiber und eine 750-W-Endstufe unterzubringen. Die Dominion-Serie markiert den Einstieg von JL Audio in die Home-Audio-Welt. Der US-Hersteller hat sich seit 1975 im Car-HiFi-Bereich einen Namen gemacht, bevor er seine Expertise ins Wohnzimmer übertrug. Der D110 in schwarzer Esche-Ausführung verkörpert diese Philosophie: die Technologien der Marke in einem zugänglichen, kompakten Format anzubieten. JL Audio hat sich bei sämtlichen Heim-Subwoofern – vom Einstiegsmodell bis hin zum 20.000-Dollar-Gotham – für ein geschlossenes Gehäuse entschieden. Diese Konstruktion eliminiert potenzielle Schwächen von Bassreflexöffnungen oder Passivmembranen, etwa Gruppenlaufzeitverzögerungen oder Strömungsgeräusche. Im Gegenzug erfordert die Tiefbass-Erweiterung mehr mechanische Arbeit vom Treiber. Der 25-cm-Treiber des D110 wurde speziell entwickelt, um diese Herausforderung zu meistern. Seine einteilige, im Gussverfahren hergestellte Membran ohne aufgesetzte Staubschutzkalotte maximiert die abstrahlende Fläche und behält gleichzeitig eine hohe Steifigkeit. Die Gummisicke erlaubt einen Hub von 68 mm Peak-to-Peak – ein beachtlicher Wert, der es dem Subwoofer ermöglicht, trotz des begrenzten Innenvolumens 25 Hz bei -3 dB zu erreichen. Das aus MDF gefertigte, CNC-geschnittene und intern verstreifte Gehäuse hält den erheblichen Druckkräften stand, die durch diese großen Auslenkungen entstehen. Seit 1997 entwickelt JL Audio ein proprietäres Modellierungssystem namens DMA, für Dynamic Motor Analysis. Diese Methode nutzt Finite-Elemente-Analyse, um das Verhalten des Antriebssystems des Lautsprechers unter realen Bedingungen zu untersuchen, also unter Leistung und in Bewegung. Klassische Thiele-Small-Modelle basieren auf Messungen mit geringer Leistung und betrachten das Magnetfeld im Luftspalt als konstant. Die Realität ist komplexer: Der Strom durch die Schwingspule erzeugt ein eigenes Magnetfeld, das mit dem des Magneten interagiert. Die DMA-Technologie ermöglicht es den Ingenieuren, die Geometrie des Antriebs so zu optimieren, dass diese Schwankungen minimiert werden und die Antriebskraft konstant bleibt – unabhängig von der Position der Spule oder dem anliegenden Leistungsniveau. Das Ergebnis ist eine Verringerung der Verzerrungen und eine höhere Transiententreue. Konkret wirkt der Bass trockener, präziser artikuliert, mit klaren Anstößen und einem schnellen Ausschwingen, das ein Aufdicken des Klangbildes verhindert. Die integrierte Class-D-Endstufe liefert kurzzeitig 750 W RMS. Diese großzügige Leistungsreserve für einen Treiber dieser Größe ermöglicht es dem Wandler, seinen vollen Hub auszunutzen, ohne dass die Elektronik zum limitierenden Faktor wird. Das geregelte Schaltnetzteil hält die Ausgangsspannungen selbst bei Spitzenlast stabil, was die dynamische Souveränität in anspruchsvollen Musik- und Filmszenen erhält. Unabhängige Messungen haben einen Maximalpegel von rund 105 dB ergeben – ein respektabler Wert für einen Subwoofer dieser Größe. Diese Leistungsfähigkeit reicht aus, um einen Wohnraum oder einen dedizierten Hörraum von rund 20 Quadratmetern mühelos zu beschallen. Auf der Rückseite befinden sich alle Bedienelemente, um den Subwoofer an Raum und Anlage anzupassen. Die integrierte Tiefpassweiche arbeitet mit einer Linkwitz-Riley-Topologie und einer Flankensteilheit von 24 dB pro Oktave, einstellbar von 25 bis 130 Hz. Diese steile Flanke erleichtert die Ankopplung an die Hauptlautsprecher, da Frequenzüberlappungen vermieden werden. Die stufenlose Phasenregelung, von 0 bis 280 Grad variabel, mit 80 Hz als Referenzfrequenz, ist ein bemerkenswerter Pluspunkt. Im Gegensatz zum einfachen Phasenumkehrschalter vieler Konkurrenzmodelle erlaubt diese kontinuierliche Regelung eine präzise zeitliche Ausrichtung des Subwoofers auf die Hauptlautsprecher, was die Wiedergabe im Übergangsbereich optimiert. Ein zusä...
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